Betriebliche Gesundheitsförderung

Engagement stärken und Stress/Burnout vorbeugen

Betriebliche Gesundheitsförderung zielt auf die systematische Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Stärkung der Gesundheitskompetenzen der Mitarbeitenden.

Gesundheitsförderung im Betrieb: Win-Win-Situation

Alle Seiten profitieren von Massnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung:

Nutzen Betriebe

  • Sie verringern Absenzen und Präsentismus.
  • Sie erhöhen die Arbeitsfähigkeit, Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden.
  • Sie haben weniger Aufwand mit Neubesetzungen, weil weniger Mitarbeitende kündigen.
  • Sie werden als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen.
  • Es entsteht Raum für kreative Prozesse und Innovation.
  • Insgesamt reduzieren Sie mit betrieblicher Gesundheitsförderung Kosten und erhöhen die Produktivität. Der Return on Investment von Massnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung beträgt im Durchschnitt 2,4 (Bödeker, 2017).

Nutzen Mitarbeitende

  • Mitarbeitende können ihre Ziele besser erreichen und sind dadurch zufriedener.
  • Die Zusammenarbeit ist wertschätzender.
  • Die Problemlösefähigkeit verbessert sich.
  • Es entsteht Raum für kreative Prozesse und Innovation.
  • Insgesamt führen Massnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung zu mehr Wohlbefinden, Motivation, Engagement und Zufriedenheit.

Betriebliche Gesundheitsförderung: zwei relevante Mechanismen

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Mechanismen, die für die Gesundheit und das Engagement der Mitarbeitenden relevant sind:

Gesundheitsbeeinträchtigende Mechanismen

  • Arbeitsbelastungen und individuelle Faktoren führen zu Stress und über längere Zeit zu Gesundheitsproblemen wie z.B. Burnout oder Schlafstörungen.
  • Durch die gesundheitlichen Probleme entstehen wiederum Leistungseinbussen und Absenzen.

Motivationale Mechanismen

  • Arbeitsressourcen und persönliche Ressourcen führen zu positiveren Emotionen, Motivation und Engagement.
  • Durch das erhöhte Engagement wird eine bessere Leistung und höhere Kundenzufriedenheit möglich.

Somit sollen nicht nur Belastungen, sondern auch Ressourcen im Zentrum der betrieblichen Gesundheitsförderung stehen.

Aktuelle Zahlen aus der Schweiz: Job-Stress-Index 2018

  • Stress: Rund jede vierte erwerbstätige Person (27.1 %; 2016: 25.4%, 2015: 22.5%) hat Stress, das heisst mehr Belastungen als Ressourcen am Arbeitsplatz.
  • Erschöpfung: Der Anteil emotional erschöpfter Personen tendiert gegen 30%.
  • Produktivitätsverluste: Stress kostet die Arbeitgebenden rund CHF 6.5 Mrd. pro Jahr.
  • Alter: Jüngere Erwerbstätige weisen häufiger ein ungünstiges Verhältnis zwischen Belastungen und Ressourcen auf.
  • Geschlecht: Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind marginal.
  • Bildung: Eine höhere Bildung geht in der Tendenz mit weniger Belastungen und mehr Ressourcen einher.

Quelle: Medienmitteilung Job-Stress-Index 2018 - Gesundheitsförderung Schweiz

Mehr Informationen: Faktenblatt Job-Stress Index 2018

Gesundheitsförderung im Betrieb: Analyse von Belastungen und Ressourcen

Eines der effektivsten Werkzeuge zur betrieblichen Gesundheitsförderung ist die Analyse von Belastungen und Ressourcen am Arbeitsplatz in Kombination mit der Massnahmenentwicklung und -umsetzung. Ich biete u.a. folgende Methoden an, um Sie und Ihr Betrieb dabei zu unterstützen:

Workshop mit Brainstorming

  • Zielgruppe: einzelne Teams oder kleinere KMU
  • Fokus: Belastungen und Ressourcen am Arbeitsplatz
  • Grundlage: Brainstorming
  • Massnahmenentwicklung
  • Einbezug der Mitarbeitenden
  • Dauer: ca. 4 Stunden
  • Resultat: konkreter Massnahmenplan mit Massnahmen auf 3 Ebenen (Mitarbeitende, Team, Betrieb)

Moderiertes Gruppeninterview

  • Zielgruppe: einzelne Teams oder kleinere KMU
  • Fokus: Belastungen am Arbeitsplatz
  • Grundlage: validierter Fragebogen (vom SECO empfohlen)
  • Massnahmenentwicklung
  • Einbezug der Mitarbeitenden
  • Dauer: ca. 4 Stunden
  • Resultat: konkreter Massnahmenplan mit Massnahmen auf 3 Ebenen (Mitarbeitende, Team, Betrieb)

FWS Job-Stress-Analysis & Workshop

  • Zielgruppe: KMU, grössere Betriebe
  • Fokus: Belastungen, Ressourcen und Wohlbefinden am Arbeitsplatz
  • Befragung mit Friendly Work Space (FWS) Job-Stress-Analysis
  • Workshop(s) zur Massnahmenentwicklung
  • Einbezug der Mitarbeitenden
  • Dauer: individuell zu vereinbarendes Zeitfenster für die Befragung / Workshop-Dauer nach Absprache

Schutz vor psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz (SECO)

Alle 3 Methoden können auch eingesetzt werden, falls Ihr Betrieb vom SECO Auflagen zum "Schutz vor psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz" erhalten hat und Sie eine systematische Gefährdungsermittlung durchführen müssen.

Kontakt

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie ein unverbindliches Kennenlernen? Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme.